Corona-Virus: Brief an meine Töchter

Die Corona-Pandemie, Sars-CoV-2, Covid-19, als Herausforderung für die junge Generation. Ein Brief an meine Töchter, der Mut machen, Hoffnung und Zuversicht wecken soll.

Eine Krise, eine Pandemie wie die durch das Sars-CoV-2-Virus verursachte sind wir Babyboomer und erst recht unsere Kinder nicht gewohnt. Eine wohl behütete junge Generation steht vor besonderen Belastungen, Herausforderungen. Wir müssen uns erst einmal eingestehen, dass es uns schwerfällt, damit umzugehen. Wir optimieren unseren Körper durch Training. Unsere Nahrungsmittel kaufen wir im Bio-Markt und kochen mediterran. Und dann kommt eine Bedrohung für unsere Gesundheit von außen, für deren Abwehr wir Ruhe, Hoffnung und Zuversicht brauchen. Es hilft, Vergleiche zu ziehen. Was sind heutige Belastungen im Vergleich zu denen der Kinder des Zweiten WeltkKrieges, dessen Ende jetzt 75 Jahre her ist? Es war mir ein echtes Bedürfnis, in einem Brief an meine erwachsenen Töchter meine Gedanken zum Thema aufzuschreiben und damit zu helfen, gestärkt aus der Krise wieder herauszukommen. Alle Namen habe ich geändert.
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Hinweis am 6. Juli 2020: Ein Brief ist immer eine Momentaufnahme. Weltweit kamen seither unzählige Studien heraus. In dem NDR-Podcast mit Prof. Christian Drosten ging es immer wieder um das Thema Kinder. Das große Problem von Studien über die Empfänglichkeit von Kindern für das Virus und die Infektiosität von Kinder war für die meisten Wissenschaftler, dass sich Kinnder im Lockdown befanden, Kitas und Schulen also gesachlossen waren und Kinder deshalb nicht in Studien einbezogen werden konnten. Im letzten Podcast vor der Sommerpause ging Prof. Drosten dann aber doch weiter als in seine eigenen Studie und sagte, dass sich Kinder sowohl hinsichtlich der Empfänglichkeit als auch der Infektiosität kaum von den Erwachsenen unterscheiden. Ausnahme: Die ganz kleinen bis zu etwa einem Jahr, die noch – sozusagen – den mütterlichen Infektionsschutz haben.